Archiv für Februar 2008

gimme5

1. Welche Website besuchst du täglich?

wird nicht verraten …

2. Welche Website besuchst du wöchentlich?

die meiner hausbank ;-)

3. Welche Website besuchst du ab und zu?

das notizbuch von uli stein

4. Welche Website würde deiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdienen?

meine :-)

5. Welche Website sollte man besser meiden?

www.myspace.com – zu viel glitter und so, da erblindet man!

danke an www.gimme-five.org

eigentlich

wollte ich in diesem blog nichts politisches und so ‘n kram bringen, weil richtig ahnung habe ich davon nun mal nicht. nur was da derzeit zum thema steuerhinterziehung läuft, lässt mir täglich auf’s neue die kinnlade runterfallen. leute, die sich mit ihrer täglichen arbeit eine goldene nase verdienen, schaffen es immer wieder, und meine prognose ist, sie werden es auch weiterhin tun, ihre gelder ins sichere trockene zu bringen. ich nehme mal an, dass beim “lunch” in der vorstandsetage so von manager zu manager bestimmt diverse tipps über den mittagstisch ausgetauscht werden, wie man das  noch weiter vermehren kann.

gestern sagte ein kommentator bei wdr2 “sind wir nicht alle ein bisschen liechtenstein”?

wenn ich dran denke, dass ich nach  meiner ausbildung bei der stadtverwaltung echt einen hungerlohn bekomme habe, meine erste steuererklärung gemacht habe und dann auch noch steuern nachzahlen durfte, da könnt ihr euch vorstellen, dass ich nicht sehr erbaut davon war und an gerechtigkeit zweifelte. das tu ich auch heute noch angesichts dessen, was da derzeit abgeht. klar, einige werden sagen, selbst schuld, aber ich war und bin nun mal ehrlich und sehe das schummeln bei der steuererklärung nicht als “das macht doch jeder so” an. und ehrlichkeit wird dann auch noch bestraft. so habe ich es damals empfunden.

heute bin ich mit dem, was ich verdiene, durchaus zufrieden. ok, es könnte immer mehr sein ;-) und was einem so als alleinstehender in steuerklasse I abgezogen wird, da kriecht man schüttelfrost von. trotzdem fülle ich meine steuererklärung nach bestem wissen und gewissen aus. dieses jahr, ich glaube fest daran, darf ich wieder nachzahlen (letztes jahr hat man großzügig auf die 5 ocken, die man haben wollte, verzichtet) … das zum thema “sind wir nicht alle ein bisschen liechtensten”.

weiß jemand,

was mit Blogmund los ist?

fertig!

heute nachmittag habe ich auf der terrasse unter der sonne kölns endlich Die Braut im Schnee von jan seghers zu ende gelesen. endlich, weil ich das buch ziemlich spannend geschrieben fand und einfach nicht die zeit hatte, es in einem rutsch zu lesen.

inspektor marthaler, die hauptfigur in diesem roman, lebt und arbeitet in frankfurt und muss muss mit seinem team einen makraben todesfall lösen. sehr sympathischer kerl, der inspektor. ein bisschen verschroben, ein bisschen verlebt, und er liebt eine spanierin.

das einzige, was mich gestört hatte: auf den letzten 50 seiten wusste ich, wer der mörder ist. aber das nächste buch von ihm steht schon auf der liste.

als gegenpol habe ich heute von janet evanovich Total verschossen angefangen – einfach nur witzig. die nachbarin wird sich gefragt haben, was für lachanfälle ich heute hatte.

leubsdorf – rheinbrohl

bei dem prächtigen wetter derzeit hält es einen kaum zuhause. nachdem wir schon vor zwei wochen den rheinsteig gelaufen sind von unkel nach leubsdorf, führten wir diesen gestern die nächsten 16 km fort.

es ging um 10:11 mit der regionalbahn von porz los. nachdem zwischen sich die weiterfahrt zwischen menden und bonn-mehlem “zögerlich gestaltete” (o-ton vom lokführer – wir haben uns abgerollt, ursache war ein gestörtes signal). nur ein paar minuten später als geplant kamen wir dann in leubsdorf an.

den weg hoch zum rheinsteig zu finden, war kein problem, da wir ihn ja schon von der letzten wanderung kannten.

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blick über leubsdorf

dann ging es weiter nach ariendorf, einen weg über obstwiesen und weidenflächen mit gemäßigten steigungen. die ausblicke zwischendurch über den rhein bis hin zur erpeler ley bei diesem wunderbaren klaren sonnigen wetter war einfach unbeschreiblich.

in ariendorf angekommen kommt man eine kleine burg vorbei zu einer barocken kapelle, die auch schon bessere tage gesehen hat. schade, dass man so ein kleinod verkommen lässt. weiter geht es in richtung bad hönningen über einen waldweg. schloss arenfels ist dann bald zu sehen mit seiner imposanten fassade und das uns noch ein langes stück sichtbar begleiten wird. der weg führt weiter über einen weinberg hinunter nach bad hönningen. durch ein randgebiet des ortes hindurch trifft man auf ein hinweisschild mit blick auf eine mofette, wo 1883 das erste mal in b. h. kohlensäure gewonnen wurde. es geht weiter bis zum gut arienheller, wo wir nicht eingekehrt sind.

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blick über linz bis hin zur erpeler ley

endlich ist rheinbrohl in sicht. es geht noch einmal ein schlenker durch eine spitze von rheinbrohl hoch auf zur kolpinghütt und hinunter durch einen steinbruch, bis dann das andere ende von rheinbrohl erreicht ist.

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das letzte stückchen rheinsteig für heute mit blick auf die kirche in rheinbrohl

insgesamt haben wir inklusive einer ausgiebigen mittagsrast am weinberg fünf stunden für diese tour gebraucht. trotz dass die tour eigentlich mäßig war, waren wir zum ende doch ziemlich erledigt.

die schlechte qualität der fotos lässt sich leider kaum entschuldigen – ich glaub, ich brauche endlich eine digitalkamera. ich hätte so tolle fotos machen können …

die nächste tour wird dann von rheinbrohl bis nach leutesdorf – 14 km, die es aber in sich haben. mal sehen, ob meine bekannten wieder mitkommen. den eberhard hat das doch ziemlich angestrengt.

also

wir haben hier im pürroh ja regelmäßig leute im türrahmen stehen, die klingeln, aber eigentlich ganz woanders hin wollen … aber dass einer den ausgang bei uns in der zweiten etage direkt am treppenhaus, wo die treppe unübersehbar nach unten geht, sucht – das ist neu.