Bereits vor einigen Tagen habe ich dieses Buch zu Ende gelesen, komme erst jetzt aber zu einem kurzen Bericht. Es geht um den italienischen Rechtsanwalt Guido Guerrieri, der sich gerne unkonventionellen aussichtslosen Fällen widmet, die kein anderer übernehmen möchte. Bereits den ersten Band dieser Reihe, Reise in die Nacht, habe ich verschlungen, nachdem ich im Radio darüber eine Rezension gehört habe.

In diesem zweiten Band kümmert er sich um eine junge Frau, die von ihrem Ex-Freund, einem Psychopaten, terrorisiert und verfolgt wird. Dieser Ex-Freund ist Sohn eines einflussreichen Richters in Bari, so dass niemand diesen Fall übernahm. Außerdem wird parallel das Geheimnis einer Nonne, die sich um die junge Frau kümmert, gelüftet, zu der er sich hingezogen fühlt. Das Ende ist kurz, brutal, erschreckend. Ich hätte mir ein anderes gewünscht, aber es passt.

Das Buch hat leider nur 220 Seiten, es hätten ruhig mehr davon sein können.

Gianrico Garofiglio: In freiem Fall

Meine Bewertung: