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Archiv für Oktober 2009
Muss ich erwähnen,
21. Okt
dass die Anlieferung der Waschmaschine gestern so ziemlich meine Nerven gekostet hat? Um viertel nach eins wurde sie endlich geliefert. Ich kann ja sowas ganz schlecht, auf etwas warten. Und nach 5 Stunden ist meine Geduld echt am Ende. Telefonate mit der Spedition waren ergebnislos, weil die Fahrer nicht erreichbar waren und im Büro steppte der Bär … Ok, es ist alles gut gegangen, nur meine Nerven! Und die Fellknäuels waren auch total irritiert, was ich denn da mitten in der Woche daheim so treibe.
Der Vorteil
20. Okt
bei so einer Warterei auf die Anlieferung einer neuen Waschmaschine ist, dass man den Rest Bügelwäsche problemlos wegschaffen kann …
Winterschluppen.
19. Okt
Automäßig bin ich ja sehr unbedarft. Ich weiß, wo man es anlässt, wie man es fährt, wie es betankt wird und ich habe es durchaus schon mal FAST geschafft, einen Reifenplatten zu wechseln. Ist aber an den superfest gezogenen Schrauben gescheitert. Alles andere sind für mich böhmische Dörfer, die ich gerne erledigen lasse.
Dieses Jahr war ich sehr zeitig damit, dem Auto die Winterschluppen überziehen zu lassen. Seit Mai habe ich ja den schicken roten Flitzer, den ich – ich gestehe – allein seines Aussehens wegen gekauft habe, der aber bisher ohne Winterreifen ausgekommen ist. Hier in den tieferen Gefilden des Rheinlands ist es aber unbedingt notwendig, dass er welche an hat. Meine Autodealerin versprach mir damals einen sensationell günstigen Preis, wenn ich mich frühzeitig im September entscheide.
Gesagt, getan – aber ob 650 Ocken inklusive Stahlfelgen sensationell günstig sind, steht auf einem anderen Plan. Jedenfalls wurden diese dann am Samstag montiert und die Sommerschluppen werden im Räderhotel untergebracht. Da ich im Stress war, habe ich mich schnell ans Steuer gesetzt und bin zum nächsten Date gefahren. Erst später ist mir aufgefallen, wie hässlich doch schwarze Stahlfelgen sein können. Passen überhaupt nicht zu dem schnieken Wägelchen.
Davon mal abgesehen, dass diese nicht richtig ausgewuchtet sind. Ab 110 km/h vibrierte das Auto dermaßen, dass ich dachte, es fällt gleich auseinander. So langsam vom Sitz durch den Körper hoch zum Lenkrad – was für ein beunruhigendes Gefühl. Und wie schön, dass ich dies auf der Fahrt nach Imgarteichen feststellen durfte. Als ich gegen Abend zurück geschlichen war, hatte die Werkstatt natürlich geschlossen. Von der permanenten Fehlermeldung “Service – Reifendruck nicht geprüft” sprechen wir gar nicht.
Mein heutiger Anruf ergab, dass der Werkstattmeister sich tausendmal entschuldigte und mich bat, doch bald in die Werkstatt wieder einzufallen. Nicht so einfach, wenn man 40 km entfernt wohnt
Aber bei der Gelegenheit, werde ich noch einen Satz Reifenabdeckungen bestellen. Im samstäglichen Autobahnstau haben sich doch tatsächlich welche über die schwarzen Felgen lustig gemacht *beleidigtbin*
To-do-Liste
19. Okt
für diese Woche:
- Montag: Fußpflegetermin und Bettdecken und -wäsche für Eltern kaufen. Bloß wo? Sollte ich mir langsam Gedanken machen.
- Dienstag: Neue Waschmaschine in Empfang nehmen (Wartezeit von 1 – 4 Stunden einkalkuliert) und Chorprobe mit anschließendem obligatorischen Ristorantebesuch
- Mittwoch: Autowerkstatt erneut aufsuchen, bei Eltern zum Abendessen einladen.
- Donnerstag: Der ist noch gänzlich frei, außer Job. Vielleicht einkaufen fürs WE?
- Freitag: Den armen Woody zum Tierarzt bringen. Er ist dringendst fällig zur Kastration. Die arme Wally hält was aus derzeit … Frisör und Riesenschüssel Kartoffelsalat vorbereiten, denn
- am WE wird Küche von Eltern renoviert. Küche wurde bereits letzte Woche durch Bruderherz und mich beim Schwedenhändler eingekauft und abgeholt.
- Drumherum noch meinen Job erledigen.
Ich finde, das reicht für eine Woche. Cheffe meinte, ob ich ‘ne Woche Urlaub brauche? JA! Ich hab nur keinen mehr.
Im Übrigen
19. Okt
hat am Wochenende (wieder am Samstag) meine Waschmaschine beschlossen, nun nach der letzten Reparatur vor vier Monaten doch keinen Dienst mehr bei mir zu tun. Noch mal 100 Ocken in den Kundenservice zu stecken, hatte ich keine Lust – da kann ich mir ja auch gleich eine neue kaufen.
Ich hoffe, dass die Neue noch diese Woche geliefert wird. Sonst wirds ziemlich leer im Kleiderschrank.
Habgier.
18. Okt

Ich sags gleich vorneweg: Keine Ahnung, was der Titel mit dem Inhalt zu tun hat. Jedenfalls nicht viel.
Habgier von Faye Kellerman ist der x-te Band aus der Serie über Pete Decker vom Los Angeles Police Department. Ich habe schon etliche Bücher aus dieser Reihe gelesen, zum Teil (und vor allem) die ersten Bände. Der nun gefühlte 50. Band lässt doch extrem spüren, dass so langsam die Luft raus ist. Die Handlung, es geht um das Verschwinden einer Stewardess, ist ein bisschen wirr. Zuweilen habe ich den Faden verloren. Kann aber auch daran liegen, dass ich WOCHEN für dieses knapp 500 Seiten dicke Buch gebraucht habe. Ein weiteres Hauptthema ist anscheinend, dass Pete Decker aus Liebe zu seiner Frau zum Judentum konvertiert ist, das konnte man in diesem Buch quasi auf jeder Seite lesen und es war ziemlich penetrant. Letztendlich habe ich es ausgelesen, da ich doch endlich wissen wollte, was geschehen war und vor allem wer es war. Insgesamt enttäuschend.
Müde
Herzchen …






