Katzenmama

Wieder Katzencontent.

Gut fünf Wochen jung und nur Unsinn im Kopf. Woodstock hat sich zum Glück dagegen entschieden, ein schüchterner kleiner Kater zu sein, der sich immer im Hintergrund hält. Inzwischen pest er genauso wie seine Geschwisterchen durch die Wohnung und hat keine Scheu vor Menschenhände. Was er da unten links allerdings für ein Schnütchen zieht, weiß ich auch nicht. Mein Bruder hat viele Nachbarn, die es gut mit den Kleinen meinen und sie mit gekauftem Spielzeug überhäufen – aber das schönste Spielzeug ist doch so olles Zeug wie eine Kehrschaufel oder eine Kreissäge (natürlich ohne Blatt!), die da rumsteht. Man kann herrlich in und um das Teil  herum toben. Und offensichtlich hat die kleine schwarze Wally X-Beine …


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Die kleine Gestromte mit dem herzallerliebsten Gesichtchen – sie ist auch die verschmuste aus dem Wurf – wartet noch auf eine neue Familie … wenn ich nicht schon zwei ausgesucht hätte, ich würd sie glatt auch noch nehmen! Noch fünf Wochen …

Wally und Woodstock.

Hach, ich bin verliebt! In die süßen kleinen fünf Rabauken. Heute nun 4 Wochen und zwei Tage alt. Und stellen schon die Wohnung von meinem Bruder auf den Kopf.

Das hier ist Wally, eine der beiden Kätzinnen aus dem Wurf. Wally ist die kleinste und zierlichste und gleicht das aber mit ihre Neugierde, Forschungsdrang und keinerlei Anzeichen von Scheu mehr als genug wieder aus. Mit ihrem Temperament und Löwenmut hat sie gleich jedes Herz erobert! Ein ganz Kesse.

Woodstock ist einer der drei Kater. Und der schüchternste. Leicht verängstigt ist er immer im Hintergrund und beobachtet skeptisch das allgemeine Treiben. Zittert sogar ein wenig. Und faucht, wenn man ihm mit der Hand zu nahe kommt. Ich hoffe aber, dass er irgendwann doch noch ein wenig auftaut, wenn man ihm Zeit gibt. Er sieht jedenfalls herzallerliebst aus.

Das darf nicht wahr sein.

Das darf echt nicht wahr sein! Ist es aber leider. Am frühen Samstagmorgen eine feine Überraschung: die Waschmaschine zickt rum! Die darf das gar nicht, ist gerade mal erst drei Jahre alt. Sch*** Ding! und dann find mal nach einem Umzug die Beschreibung, Rechnung mit der Artikelnummer und was weiß ich, was der Kundenservice alles noch so haben will. Natürlich habe ich nichts gefunden, wo auch immer das steckt. Zumindest eine Telefonnummer dank I-Net hatte ich nun in den Händen.

Ach ja, Kundenservice. Den habe ich eben angerufen. Kaputte Waschmaschine geht ja eben nun gar nicht. Freundlicherweise haben die ihre Hotline auch samstags geschaltet. Nur die Mitarbeiter, oder zumindest der, den ich an der schnurlosen Strippe hatte, der hatte keinen Bock auf Samstagshotlinedienst. Klar ist das doof, wenn die Anruferin die Artikelnummer nicht auswendig weiß und er eine Artikelnummer unbedingt wissen will und auf dem Typenschild aber nur eine MODELL-Nummer steht, mit der er nix anfangen kann. Ich ihm also alles vorlesen, was so auf diversen Schildern der Maschine steht und – hoppla – die Modellnummer ist doch die Artikelnummer, wie ihm dann bewusst wird. Und das alles im gernervten Ist-ihr-Ehemann-eigentlich-nicht-da-Ton. Doofe Nuss!

Freundlicherweise kommt dann am Montag einer und guckt sich das Teil an. Hoffentlich ist sie bezahlbar reparabel. Die Katzen, die noch gar nicht bei mir eingezogen sind, fressen mir jetzt schon die Haare vom Kopf. Katzenhöhle, -klos, -streu, natürlich Spielzeug, alles schon besorgt. Allerdings weiß ich noch nicht genau, wie ich die beiden ernähre werde. Es gibt da ja so unterschiedliche Wege und ich habe schon einiges angelesen. Eigentlich möchte ich sie doch so natürlich wie möglich füttern und wenn man so liest, aus was für Bestandteile die gängigen Futtersorten bestehen – nee, ich als Katze würde das nicht essen wollen! Zumindest weiß ich schon mal, wie die beiden heißen werden: Wally und Woodstock.

Qual der Wahl.

Die Weiße wird es auf jeden Fall (sieht hat einen roten Schwanz und einen roten Fleck auf dem Gesicht – der Rest ist komplett weiß!). Mein Bruder meinte, er/sie/es ist das ruhigste aus dem Wurf. Das kommt mir gut gelegen.

Die zweite wird sich erst später festlegen. Zum einen kann ich mich überhaupt nicht entscheiden – eine ist süßer als die andere – und zum anderen müssen wir halt schauen, wie die anderen untergebracht werden können.


Euch ist ja wohl klar, dass ihr jetzt hier mit Katzenfotos und -storys überschüttet werdet …

Leben in der Bude. Demnächst.

Habe ich schon erzählt, dass ich demnächst Katzenmama werde? Ich, die doch viel lieber eigentlich einen Schnüffi hätte, Bernhardiner oder so etwas. Aber nein, unverhofft kommt oft, die Katzenbaby von meinem Bruder sind da. Und nein, die Katzenmama hat sich nicht mit zwei oder drei Jungen begnügt, es sind gleich FÜNF! Jetzt richte ich mich physisch und psychisch darauf ein, dass demnächst zwei kleine Wollknäuel meine Wohnung verwüsten bevölkern.

Mit gemischten Gefühlen. Einerseits fände ich das spannend, endlich wieder ein Haustier zu haben. Andererseit ist mir sehr bewusst, dass dies viel Verantwortungsgefühl verlangt. Mal abgesehen davon, dass meine Wohnung dann nicht mehr mir allein gehört. Wir wissen ja alle,

Bauchschmerzen bereitet mir, dass sie den ganzen Tag alleine sind und nur durch mich rausgelassen werden können. Ok, zu anfangs wird das eh nicht gehen, sie werden sich erst an die neue Umgebung gewöhnen müssen, aber ein bisschen Bammel habe ich schon davor. Katzen hatte ich noch nie im Haushalt. Wie man einen Hund erzieht ist mir klar, aber Katzen? Ja ja, Katzen lassen sich nicht erziehen, ich weiß, aber trotzdem gibts ja ein paar Verhaltensregeln, die man ihnen beibringen muss oder besser, sie mir beibringen müssen.

Und außerdem habe ich gelesen, dass es bei zwei Katzen DREI Katzenklos geben sollten. Meine Güte, wo stelle ich die denn alle auf? Ich hab ja kaum Platz für eines …

Jedenfalls halte ich jetzt schon Ausschau nach Kratzbäumen, Katzenklos, Futternäpfen usw. usf. Außerdem bin ich dankbar für jeden guten Ratschlag. So junges Gemüse hatte ich noch nie im Haus.

Fünf Wollknäusels ...

Fünf Wollknäuels ...

Oben links die Schwarze und die Weiße sollen es werden …. oder vielleicht doch lieber eine Rote? Wobei, die Gestromte hat auch was, aber die wird wahrscheinlich der unfreiwillige Katzenpapa behalten.

Warum

geht immer alles am Wochenende kaputt? Beispielsweise hat heute der Duschschlauch beschlossen, seinen Geist aufzugeben und löchrig zu werden … Und was hat sonntags nicht offen? Genau, Baumärkte!

Jetzt ganz anderes Thema …

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Die obige süße Kleine hat sich meinen Bruder als Dosenöffner ausgesucht ist meinem Bruder vor einiger Zeit zugelaufen. Bevor sie kastriert werden konnte, war sie schon schwanger. Wir erarten also täglich Nachwuchs. Sollte jemand der geneigten Leser so ein süßes kleines lebendiges Wollknäuel haben wollen, bitte melden. Gerne geben wir sie in vertrauensvolle und sorgende Hände ab. Mein Bruder ist wie ich eher hundefixiert, aber Katzen sind da ja ganz eigen in ihrer Wahl.

Im Übrigen gibts immer noch Probleme mit dem Blog. Ich werde wohl nicht drum herum kommen, alles neu zu installieren. Leider werden dann alle Kommentare und Beiträge verschwinden, da es auch mit dem Export/Import nicht so richtig funz. Irgendwie ist der Wurm drinne.