musikalisch

- Ohne Titel – (wie einfallslos ;))

Ich geb’s gleich zu – letzte Woche war ich sportlich extremst faul – keinen Schritt vordie Tür getan! Dafür gestern eine Runde, die hatte es in sich. Meine normale Hausrunde von 7 km habe ich nur schwer schnaufend und zum überwiegenden Teil gewalkt hinter mich gebracht. Es gibt ja so Tage, wo nix geht. Dabei habe ich mal wieder gemerkt, dass das Walken an sich schon sehr anstrengend sein kann, wenn man das in einem entsprechenden Tempo tut. Meine Waden danken es mir heute …

Ein schöne Nachricht von eben: Gleich gibts bei der Stimmbildung die Aufnahme von Sonntag zu hören. Bin sehr gespannt. Unsere Kantorin ist höchst zufrieden! Nur der 5. Satz, der mit der indisponierten Sopranistin, bereitet ihr Bauchschmerzen. Aber das Stück einfach auf der CD zu streichen? Egal, das ist allein ihre Entscheidung, ich werde mir jedenfalls heute Abend per Läppi MEINE Aufnahme sichern …

Der Tag danach.

Was soll ich sagen, ich bin immer noch ganz erschlagen von den gestrigen Eindrücken und von der Anstrengung. Besonders der sechste Satz, da hat der Sopran ordentliches zu stemmen. Ich war vorher schon am Schwitzen wie doof, aber danach …. puh! Danach war nur noch der 7. Satz und dann Feierabend.

Davor gab es einen schönen ruhigen, von einigen wenigen als zu langsam empfundenen, für mich vom Tempo her perfekten ersten Satz. Das hohe A kam sicher und sauber (und das war – gleich zu Anfang – mein Angststelle). Es war insgesamt stimmig, das Orchester spielte fantastisch (sind halt Profis, was wir aber auch schon wesentlich schlechter hatten) und kein Solist störte.

Der zweite Satz war gewaltig und emotionsgeladen. Den muss man einfach mal gehört haben, der ist so toll!

Dann kam der dritte Satz und der Solobass. Der hatte wohl keinen guten Tag. Gerne hätten wir ihn in den Hintern getreten, damit er mal – tmpomäßig – von der Stelle kam. Echt ärgerlich. Trotzdem meisterten wir auch diesen anstrengenden Satz sehr gut, gefolgt vom supersüßen engelsgleichen vierten Satz.

Anschließend der fünfte Satz mit einem indisponierten Solospran. Anders kann man es nicht beschreiben. Auch sie schleppte tempomäßig zeitweise gewaltig und das schlimmste: sie war zu TIEF, manche meinten mindestens einen halben Ton. Ein GRAUS! Das ging ja gar nicht … Aber auch dieser Satz war irgendwann zu Ende.

Und es begann der sechste Satz. Wieder mit dem Solobass, der offensichtlich einsah, dass er gegen Chor und Orchester tempomäßig gar nichts zu sagen hat und nun tüchtig ordentlich seine Partei (Begleitung des Chors) sang. Auch an dem sechsten Satz gab es chorseitig gar nichts zu meckern. War halt nur ein sehr anstrengender, noch gewaltigerer Satz.

Darauf folgte noch mal ein relativ ruhiger siebter Satz, der uns trotzdem allen noch mal höchste Konzentration forderte. Leider war dies auch der gefühlsmäßig nicht so zufriedenstellendste, denn es haperte ein wenig, was man aber nur hörte, wenn man das Stück gut kennt.

Die Zuhörer waren jedenfalls sehr begeistert und haben dies mit langem Beifall und Standing Ovations für unsere Kantorin honoriert, was ihr glaube ich ein wenig unangenehm war. Sie hatte zwar zu uns irgendwann mal gesagt, dass es ihr am liebsten wäre, wenn nach diesem dramatischen Stück niemand applaudieren würde und man einfach leise die Kirche verlässt, weil dies der Stimmung am gerechtesten entspräche. Aber das kann man natürlich nicht machen. Einen Moment der Stille hätte dem Stück nach dem Ende noch sehr gut getan, leider gab es im Publikum einen sehr übereifrigen Angehörigen (nehme ich mal an), der mit dem Applaus nach dem Ende keine weitere Sekunde warten wollte … Aber so ist das nun mal. Alles in allem war es toll und das Beste, was wir bisher “abgeliefert” haben.

Wenn die Generalprobe

ordentlich schief geht, muss das Konzert ja richtig gut werden, oder?

Ok, ordentlich schief ist übertrieben, aber einiges war im Argen. Der Solosopran sang zu tief, der Solo-Bass hatte Probleme mit der Höhe und verpatzte Einsätze. Das Orchester musste sich erst einmal einfinden und dem Chor mangelte es ein kleines bisschen an Konzentration – eine Fuge fiel auseinander. Aber zum Schluss war es sehr gut. Mit der nötigen Konzentration wird das heute Abend sehr schön! Bin jetzt schon ergriffen und freue mich wie selten auf ein Konzert. Und nein, ich bin nicht krank geworden. Das Werk an sich ist einfach schön und unsere Kantorin hat ihr Bestes gegeben, uns es nahe zu bringen.

Drückt bitte ab 18:00 Uhr die Daumen! Danke ♥

Bericht folgt natürlich, das bleibt euch nicht erspart.

44 km.

44 Kilometer. Das ist die Zahl, die ich laufenderweise in den vergangenen zwei Wochen abgearbeitet habe. Ok, ist noch steigerungsfähig, aber besser als nix. Und mein Vorhaben, mindestens drei Mal die Woche loszutappern, habe ich auch gehalten. Weiter so, Frau S.!

Die Katzenkinder, die inzwischen zu stattlichen Teenies herangewachsen sind, halten mich weiter auf Trapp. Der Woody ist nun Eunuch, was er aber würdevoll erträgt. Wally ist dann demnächst fällig. Ich hoffe, sie ist danach genauso schnell wieder fit wie Woodstock.

Bezüglich diesem hier muss ich sagen, dass es gut tat, es zu schreiben. Man sieht seinen eigenen Blickpunkt mal wieder aus einer anderen Sichtweise und das ist gut so. Ich gehe jetzt meinen Weg und es ist der richtige! Alle anderen, die nicht mitziehen, können mich mal :pfeif:

Heute in einer Woche ist unser Konzert. Ich fasse es nicht, wie schnell wieder ein Jahr mit Proben vorbei gegangen ist. Aufgeregt bin ich NOCH nicht. Dafür ist nächsten Sonntag noch Zeit genug. Es stellt sich eher die Frage, was ich anziehe … Und es steht schon fest, was wir nächstes Jahr singen: Carmina Burana von Carl Orff. Ob ich das gut finde, weiß ich noch nicht.

Na, wisst ihr schon, was ihr Weihnachten kocht? Wir (meine Mutter und ich) haben heute konferiert und ich glaube, das wird sehr lecker. Wird hier aber nicht verraten – Familie liest mit :pfeif:

Man, man,

das war mal wieder nicht wohlüberlegt von mir. Eigentlich bin ich ziemlich müde und geschafft und außerdem habe ich morgen einen ziemlich anstrengenden Tag vor mir – abends fahren wir zu !kea,d ie Küche für meine Mutter abholen. DAs gibt Stress, auf den ich eigentlich wenig Lust habe. Aber was tut man nicht alles …

Aber ich schweife ab. Ich hätte mich auf einen schönen gemütlichen Abend gefreut, faul auf der Couch, langsam eindämmernd … sofern das bei zwei 5-monatigen Kampfrabauken überhaupt möglich ist. Ja, wenn, wenn da nicht die dienstägliche Chorprobe wäre. Vor allem kurz vor unserem Konzert ist es erforderlich, jeder Probe beizuwohnen. Und gerade bei diesem Werk: Ein deutsches Requiem von Brahms. Aaaaaanstrengend, sag ich euch, sehr anstrengend. Der Chor hat eine Menge zu tun und der Sopran seilt sich in Höhen hinauf, das ist nicht mehr feierlich ;)

Und nun rief mich vor einer Stunde die Chorleiterin an. Sie ist total krank – fette Erkältung. Hat Panik, den halben Chor anzustecken. Aber wie ich das denn sehen würde, kann man es sich erlauben, eine Probe so kurz vorm Konzert auszufallen? Würde sie den ganzen Chor anstecken?

Hm, kurz überlegt und gemeint: Nein, denn gerade nach dem Chorwochenende letzte Woche sind wir gut eingesungen, die Höhe sitzt im Sopran und wenn jetzt eine Woche Pause ist, dann laufen wir Gefahr, dass es wieder kippt. Und eine Erkältung kann man sich bei diesem Wetter überall einfangen. Gut, nach ein bisschen Diskussion steht nun fest, dass Stimmbildung und Chorprobe wie gehabt stattfinden wird.Konzert 15.11.2009

Und ich bin selbst schuld daran, um einen unerwarteten relaxten Couchabend drum herum gekommen zu sein *jammer* Ach ja, das Pflichtbewusstsein …

Und wer am 15.11. noch nichts vorhat:
(Das Plakat (und auch das Programmheft) habe ich entworfen *stolzbin*)

Frühlingssonntagmorgenlauf.

Hehe, was für ein Wort. Aber es war ein toller Lauf, über 11 km in anderthalb Stunden. Ok, es gibt sicher Läufer, die darüber lächeln – ich bin stolz drauf, denn das habe ich schon  lange nicht mehr geschafft.

Und ich habe euch ein paar Fotos mitgebracht von diesem herrlichen Morgen. Rund um Langenfeld liegen eine Menge ehemaliger Kiesgruben, als Seen, die heute zum größten Teil Naturschutzgebiete sind. Es gibt auch einige wenige, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, so der Hitdorfer See, der schon jetzt viele Badegäste verzeichnet, oder die Seen bei Berghausen, wo beispielsweise eine Wasserskianlage betrieben wird.

Inzwischen steht der Raps (ist doch Raps, oder?) in voller Blüte. Ein Wahnsinnsfarbtupfer in der schon ansonsten ziemlich grünen Umgebung.

Wer kann mir verraten, was das für ein Greifvogel ist? Leider war er sehr weit entfernt und meine Kamera ist wohl für solche Entfernungen nicht geschaffen. Als er wegflog, zeigte er sich in voller Größe – er war ziemlich groß!
Dann seht ihr noch ein Bild vom Schloss Laach, das zu Monheim gehört und sich gerade im Umbau befindet. Weiter durch den Knipprather Wald und dann ein Blick über Langenfeld. Ok, man erkennt nicht wirklich viel. Vorbei am Golfplatz und wieder unter einen der vielen, vielen Strommasten hindurch. Ärgerlich, dass dann immer die Pulsuhr verrückt spielt. Und zum Schluss ein blühender Löwenzahn, die ich ebenfalls en masse heute gesehen habe.

Anschließend war ich auf dem Langenfelder Stadtfest, dass dieses Wochenende stattfindet. Alle Organisationen, Vereine, Clubs etc. haben etwas auf die Beine gestellt und präsentieren sich. Meistens kulinarisch. In der Stadthalle fand mittags ein “Frühlingseinstimmen” der hier ansässigen Chöre statt. Da ich noch auf der Suche nach einem Chor hier in der Nähe bin, dachte ich, das wäre ein guter Anlass, mir mal einen Überblick zu verschaffen.

Hätte ich das bloß sein gelassen. Ohrenkrebs habe ich jetzt! Am besten hat mir noch der Shanty-Chor vom Seniorentreff Schlagmichtot gefallen …

Und jetzt auf die Terrasse, die Sonne genießen, Kaffee trinken, lesen, faul sein und mein neu geschaffenes Blumenbeet begutachten.