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in der Natur
Flora.
01. Jun
Gestern früh musste ich mal wieder zur Blutabnahme. Montagsmorgens in die Kölner City fahren ist bescheuert, aber wat mut, dat mut. Anschließend fuhr ich dann – trotz des schlechten, kühlen Wetters – in die Kölner Flora, um ein paar Blümchenmakros zu schießen. Und zu guter letzt gab ich noch eine Menge Geld aus – nicht für mich, sondern für die Katzenkinder.
Die ganze Galerie gibt es hier zu sehen: *klick*. Hier eine Auswahl der Blümchenmakros:
Die Iris ließ angesichts der Nässe ziemlich
die Flügelchen hängen.
Eine Sonnenuhr ohne Sonne ist ganz schlecht.
rund um die lenneper panzertalsperre.
24. Mai
im freitagsfüller #60 kündigte ich noch groß an, dass ich sonntags wandern wollte. da es am samstag aber gesundheitlich nicht ging, dass ich walkte oder joggte, holte ich meine walkingrunde am sonntag nach (16 km — yeah!). die wanderung stand demnach heute auf meinem plan. ich fuhr zur lenneper panzertalsperre. diese wurde anfang der 1890er jahre erbaut und die staumauer steht heute unter denkmalschutz, wenn auch sanierungsbedürftig. daher ist sie für besucher gesperrt. die talsperre liegt sehr idyllisch und hat tiefgrünblaues wasser. zum ende der wanderung hätte ich gerne meine qualmenden füße hinein gehalten.
wie gesagt startete ich an der talsperre. relativ früh, so gegen 10 uhr, denn ich wollte die größte hitze heute nicht unbedingt mitnehmen.
der weg führte mich hinauf weg von der talsperre auf schmal abgelegenen einsamen pfaden. einfach wunderbar. ruhe, keine anderen horden von wanderern, schöne landschaften, einblicke in einsame täler …
der löwenzahn blüht derzeit noch herrlich!
bei einer restauration begegnete ich diesem armen hier. er sah mir lange hinterher.
weiter gings ins richtung der kleinen ortschaft dorpmühle.
in dem wanderbuch, woraus ich diese wanderung abgeguckt abgelaufen habe, wurde dieser misthaufen extra beschrieben. ich dachte, misthaufen gibt es noch vor fast jedem bauernhof … viel schlimmer fand ich den armen schäferhund, der gegenüber im zwinger saß. aber da kommt wohl die städterin in mir durch.
bei goldenbergshammer (der name komm ursprünglich von einem hammerwerk, was da stand) wurden etliche warnschilder aufgestellt, dass man ja nicht vom weg abkommt. da haben wohl genervte anwohner die nase voll von den tausenden von wanderern, die da täglich vorbei ziehen …
die pilz sah ja schon was eklig aus.
nach dem goldenbergshammer ging es wieder hinauf. leider hat dort irgendein sturm ziemliches chaos verursacht und umgefallen bäume versperrten den weg. nach einigem suchen und überlegen, ob ich wieder umkehre, fand ich aber einen trampelpfad, der nach einigen umwegen wieder auf meinen weg zurück fand. glück gehabt. der anschließende weg auch wieder wunderbar durch ein einsames tal.
anschließend ging es wieder hinauf mit traumhaften ausblicken übers bergische land.
die letzten kilometer (von insgesamt ca. 11 km) trödelte ich weiter, wie die gesamte strecke. insgesamt benötigte ich über drei stunden für die ca. 11 km. so langsam war ich noch nie. was aber wohl auch daran lag, dass ich in meinem trekkingsandalen nicht so schnell wie in der wanderschuhen bin. leider hatte ich die socken zuhause liegen gelassen, so dass die wanderschuhe im auto blieben.
insgesamt kann ich die strecke nur empfehle! die schönste, die ich bisher im bergischen gelaufen bin.
sengbachtalsperre und schloss burg
15. Mai
kurz entschlossen zog ich heute meine wanderstiefel über und fuhr nach schloss burg, um dort eine 13 km lange tour zu absolvieren (wie sich das anhört …). auf der hinfahrt hörte ich noch in den verkehrsnachrichten, dass zwischen remscheid und schloss burg stau ist, aber dass mein navi mich gerade da lang führt, war mir gar nicht klar. das war die strafe dafür, dass ich quasi ohne vorbereitung einfach los gefahren bin und der schnöden technik vertraute.
die tour startete also mit angespanntem nervenkostüm in unterburg, einem stadtteil von solingen, unterhalb der schloss burg und dem ortsteil oberburg gelegen, an der seilbahn. es ging steil hoch auf einen weg, der mich ein gutes stück die wupper entlang führte.
unterwegs sah ich diesen abgebrochen, bewachsenen baumstamm und auch kastanien blühen.
nach einiger zeit kam ich dann zur strohner brücke, wo diese alten armaturen aus der sengbachtalsperre aufgestellt wurden.
nach einem guten stück, das ich sogar schon von einer anderen wanderung aus dem letzten jahr her kannte, kam ich dann zur sengbachtalsperre. merkwürdigerweise habe ich gar kein foto vom gestauten see gemacht.
nach der sengbachtalsperre (ein trinkwasserreservoir) ging es steil hoch einen schmalen pfad, der in einem breiten weg, der rund um die talsperre führt, mündet. hier ging es nun etliche kilometer weiter, wo einige Täler zu umrunden waren. auf dem weg kamen mir etliche jogger entgegen. ich kam so schon genug ins schwitzen.
nachdem ich das sengbachtal verlassen habe, ging es hoch nach dem mini-ort höhrath, wo mich einige kühe muhend begrüßten. oder wollten sie auf die noch frisch löwenzahnwiese. die löwenzahnwiese fand ich einfach zum reinlegen! leider war ein stromzaun zwischen ihr und mir.
bald danach kam dann endlich ein blick auf die schloss burg. der bekannteste herrscher dieser burg wahr graf engelbert von berg (*1185), erzbischof von köln. die familie berg hat im übrigen dem bergischen land auch den namen verliehen.
nach einem steilen ab- und einem steilen aufstieg kam ich dann nach drei stunden in der oberburg an. der trubel um schloss burg war mir viel zu touristisch. schnell wanderte ich durch den ort, ohne meine kamera zu zücken. eigentlich schade, aber die menschenmassen wollte ich nicht ablichten. einzig dieses bild habe ich aus dem ort gemacht, das haus steht allerdings auch in unterburg, welches man über serpentinen von der oberen stadt herunter erreicht.
und zum abschluss habe ich mir das hier gegönnt:
morgen gehts dann zum nordic walking mit bonafilia – hoffentlich schaffe ich die 15 km anstandslos! heute kam ich ganz schön ins schwitzen und die füße taten ziemlich weh.
Schloß Burg
samstag.
09. Mai
4 monate.
08. Mai
4 monate liegen zwischen den bildern. gemacht habe ich sie im rahmen des projektes zwölf2010 am rheinufer. damals im januar natürlich noch nicht mit dem plan, sie irgendwann noch einmal zu fotografieren, mein motiv hatte ich da schon. aber heute kam ich zufällig noch einmal an den beiden bäumen vorbei.
ich finde das furchtbar interessant, solche änderungen festzuhalten. damals sogar den oberen baum noch im hochwasser!











































