schafskälte.

ja, wir wundern uns, aber der april 2010 geht global als wärmster monat seit der wetteraufzeichnung im jahr 1880 in die geschichtsbücher ein (*quelle*)

und der mai sicherlich als der kälteste!

ich kann mich gar nicht mehr an den april erinnern …

montag.

das schöne an dieser woche ist, dass ich nur dreieinhalb tage arbeiten muss. dann ein langes wochenende (pfingsten) folgt und wieder nur drei tage zur arbeit und dann urlaub habe.

hurra!

wünsche euch eine tolle woche. ich war im übrigen mutig und habe gestern die heizung ausgestellt. hoffen darf man ja noch.

farbe bekennen: blau

vor ein paar tagen habe ich mich beim projekt “farbe bekennen” von laura angemeldet. sie hat dieses projekt wohl bereits schon einmal mit erfolgt durchgeführt, aber das ist irgendwie an mir vorbei gegangen.

in einer andere form geistert ein ähnliches projekt derzeit durch die blogs, welches täglich eine farbe behandelt. das ist mir aber definitiv zu viel zeitaufwand. da ich schon bei anderen projekten die flügel gestrichen habe (projekt 52, 365 *schäm*), versuche ich es nun erneut und ein letztes mal.

das thema der ersten woche ist blau:

errät jemand, was das ist?

ok, *hier* ist das originalbild

exif-daten:
kamera: canon eos 1000d
objektiv: ef-s60mm f/2.8 macro
manuelle belichtung+ weißabgleich
verschlusszeit: 1/20
blende: 2.8
iso: 400

noch ‘ne talsperre.

ist das nicht ein ausblick? dort, an der dhünntalsperre, waren wir heute (unter anderem), auch haben wir den altenberger dom gesehen, den märchenwald gestreift, viele abgelegene pfade bewalkt und eine schöne leerstehende mühle als zukünftiges domizil auserkoren. zum erreichen dieser benötigt man allerdings einen hanomag! jedenfalls war es eine wunderschöne 13,5 km lange nordic walking runde, die uns da bonafilia präsentierte. und der wettergott war uns auch hold – die dicken wolken über der talsperre waren nur ganz kurz zu sehen. der rest war blauer himmel und sonne pur angesagt.

ich freu mich schon auf den juni und die nächste tour!

sengbachtalsperre und schloss burg


kurz entschlossen zog ich heute meine wanderstiefel über und fuhr nach schloss burg, um dort eine 13 km lange tour zu absolvieren (wie sich das anhört …). auf der hinfahrt hörte ich noch in den verkehrsnachrichten, dass zwischen remscheid und schloss burg stau ist, aber dass mein navi mich gerade da lang führt, war mir gar nicht klar. das war die strafe dafür, dass ich quasi ohne vorbereitung einfach los gefahren bin und der schnöden technik vertraute.

die tour startete also mit angespanntem nervenkostüm in unterburg, einem stadtteil von solingen, unterhalb der schloss burg und dem ortsteil oberburg gelegen, an der seilbahn. es ging steil hoch auf einen weg, der mich ein gutes stück die wupper entlang führte.

unterwegs sah ich diesen abgebrochen, bewachsenen baumstamm und auch kastanien blühen.

nach einiger zeit kam ich dann zur strohner brücke, wo diese alten armaturen aus der sengbachtalsperre aufgestellt wurden.

nach einem guten stück, das ich sogar schon von einer anderen wanderung aus dem letzten jahr her kannte, kam ich dann zur sengbachtalsperre. merkwürdigerweise habe ich gar kein foto vom gestauten see gemacht.

nach der sengbachtalsperre (ein trinkwasserreservoir) ging es steil hoch einen schmalen pfad, der in einem breiten weg, der rund um die talsperre führt, mündet. hier ging es nun etliche kilometer weiter, wo einige Täler zu umrunden waren. auf dem weg kamen mir etliche jogger entgegen. ich kam so schon genug ins schwitzen.

nachdem ich das sengbachtal verlassen habe, ging es hoch nach dem mini-ort höhrath, wo mich einige kühe muhend begrüßten. oder wollten sie auf die noch frisch löwenzahnwiese. die löwenzahnwiese fand ich einfach zum reinlegen! leider war ein stromzaun zwischen ihr und mir.

bald danach kam dann endlich ein blick auf die schloss burg. der bekannteste herrscher dieser burg wahr graf engelbert von berg (*1185), erzbischof von köln. die familie berg hat im übrigen dem bergischen land auch den namen verliehen.

nach einem steilen ab- und einem steilen aufstieg kam ich dann nach drei stunden in der oberburg an. der trubel um schloss burg war mir viel zu touristisch. schnell wanderte ich durch den ort, ohne meine kamera zu zücken. eigentlich schade, aber die menschenmassen wollte ich nicht ablichten. einzig dieses bild habe ich aus dem ort gemacht, das haus steht allerdings auch in unterburg, welches man über serpentinen von der oberen stadt herunter erreicht.

und zum abschluss habe ich mir das hier gegönnt:

morgen gehts dann zum nordic walking mit bonafilia – hoffentlich schaffe ich die 15 km anstandslos! heute kam ich ganz schön ins schwitzen und die füße taten ziemlich weh.

Schloß Burg


Map your trip with EveryTrail

fair?

ich gebe es offen zu, dass ich von so genannten billigdiscountern nichts, aber auch gar nichts halte. wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, meide ich diese läden. man hat oft genug gelesen, dass mitarbeiter gerne ausgenutzt werden. außerdem finde ich, dass billig produzierte ware einfach nicht schmeckt. besonders fällt das bei obst und gemüse auf. ich gehe in supermärkte, wo ich weiß, dass ich freundlich behandelt und meine fragen beantwortet werden. wo ich nicht das gefühl habe, eine noname-kunde unter noname-produkten zu sein. davon mal abgesehen, dass der supermarkt, in den ich regelmäßig gehe, auch produkte aus dem anbau hier aus der region verkauft. da nutzt auch das tollste bioprodukt nichts, wenn es billig ist, aber dafür tausende kilometer durch die republik kutschiert wird.

und das hier setzt auf meine negativpunkteskala noch eins oben auf: fair = unfair …

> via shopblogger <