3-fragen-stöckchen

Xandriah hat geworfen und mich getroffen. Drei Fragen, die der Werfer stellt und die man beantworten muss. Anschließend muss man selbst drei Fragen stellen und diese an befreundete Blogger weiterreichen.

Uff, dann mal los. Hier die Fragen von Xandriah und meine Antworten:

1. Du könntest eine Million für dich bekommen oder 10 Millionen für einen guten Zweck spenden. Wofür würdest du dich entscheiden?

Schwere Gewissensfrage. Ich wäre sehr unehrlich, wenn ich die 1 Mio ausschlagen würde. Es gibt viele notwendige Dinge, die mir fehlen oder von denen ich weiß, dass sie in naher Zukunft anstehen (Waschmaschine …) und ich gehe ich einfach zu gerne shoppen. Eine Eigentumswohnung wäre auch nicht schlecht. Halt so das materielle, was man gerne heutzutage und in unserer Lebenssituation gerne hätte. Andererseits würde mich ewig mein schlechte Gewissen plagen, was alles Gute mit den 10 Mio hätte angefangen werden können. Echt eine Zwicklage.

2. Du hast die Wahl zwischen allen Menschen der Welt: Wen würdest du gern zum Essen zu dir nach Hause einladen? Und was kochst du?

Ich kann nicht kochen. Macht aber nichts, denn der hier ist auch mit einer Pizza vom Pizzabringdienst zufrieden.

3. Wofür würdest du in 10 Jahren gern mehr Zeit haben?

Für mich und meine Familie, und wenn das vielleicht auch nur meine Tiere sein werden. Aber vor allem für mich. Ich möchte mich nicht mehr von anderen, und sei es die Arbeit, diktieren lassen. Ok, das wird wahrscheinlich erst in gut 20 Jahren passieren, wenn ich in den wohlverdienten Ruhestand gehe. Und hoffentlich geht es mir dann auch gesundheitlich noch so gut, dass ich das auch wirklich leben kann. Ihr seht, ich bin sehr egoistisch ;)

So und nun meine drei Fragen, für die ich echt mein Hirn gequält habe. Ist gar nicht so einfach, drei gute Fragen zu finden:

  1. Welches ist dein schönster Blogbeitrag, den du für äußerst gelungen hältst, aber der vielleicht nicht die Beachtung gefunden hat, die du dir gewünscht hast.
  2. Worüber hast du dich heute gefreut?
  3. Welcher Mensch hat dich am meisten beeinflusst?

Und ich reiche dieses Stöckchen weiter an Bonafilia, Tonari und Ute. Ich hoffe, ihr macht mit, da dieses ja derzeit in etlichen Blogs umgeht.

sowas

braucht ja wohl kein Mensch. So ein Schreck am Nachmittag.

Aber alles von Anfang an. Gestern Nachmittag lachten mich – wie schon die vergangenen ein, zwei Wochen – zwei Wäschekörbe voll ungebügelter Wäsche an. Habe ich schon erzählt, dass ich Bügeln  nach Wischen und Putzen überhaupt nicht leiden kann?

Da ich die Zeit bis zum Abend sinnvoll überbrücken wollte und schon ein Mittagsschläfchen aufgrund dieser Tatsachen, die mich nachts manchmal ein wenig vom Schlafen abhalten, von anderthalb Stunden hinter mir hatte, dachte ich, nimmste das mal in Angriff.

090906_1Also flugs das Bügelbrett aufgestellt, die Wäschekörbe eingesammelt, das Bügeleisen angeschlossen …. Warum leuchtet das Heizlämpchen nicht auf? Nanu? Mal am Bügeleisen rum gewackelt – da schoss sooooooo eine Stichflamme und Funken und ein lauter Knall aus dem Kabel! Meine Hand brutzelte leise vor sich hin – hatte ich zumindest das Gefühl. Ist aber nichts passiert.

Noch nicht einmal die Sicherung ist rausgeflogen, was mich doch ein bisschen nachdenklich macht. Und das mir, wo ich mit Elektrik auf dem Kriegsfuß stehe und unendlich dankbar dafür bin, dass mein Bruder Elektriker ist. Wehe der wandert nach Brasilien aus …

Dem Projekt Bügeln stand dann erst mal der Neukauf eines entsprechenden Geräte im Wege. In solchen Fällen finde ich es sehr bequem, dass die Ladenöffnungszeiten inzwischen so flexibel sind. Im nahegelegen Allwarensupermarktpalast gab es dann auch etliche futuristische Bügeleisen, die so gut wie nichts mehr mit den ursprünglich nur heiß werdenden Plättungsteilen gemein haben.

Habe ich schon erzählt, dass das Bügeln damit richtig Spaß macht? So leichtläufig! Und das heute verschmorte Geräte war jetzt nicht von anno dazumal, das konnte auch schon was. Aber das Hightec-Teil, das jetzt mein Heim zieren darf – wow!

Ist aber kein Grund, mir jetzt wäschekörbeweise ungebügelte Wäsche vor die Tür zu stellen ;)

Bitte nicht stören!

Heute. Von 20:15 bis …. ach, den ganzen Abend! Ich werde wahrscheinlich genügend Taschentücher gebrauchen und bis das alles wieder weggewischt und getrocknet ist. Das Staffelfinale der fünften Staffel wird bestimmt sehr tränenreich. Wobei ich eigentlich gar nicht nah am Wasser gebaut bin. Aber wenn Izzy gehen muss … Sie schafft es garantiert nicht!

Also, Ruhe bitte, nicht stören, Chips und Rotwein und Familienpackung Papiertaschentücher stehen bereit, Greys Anatomy kann beginnen!

Wann beginnt eigentlich Desperate Housewives ihre neue Staffel? Und LOST müsste doch eigentlich auch mal weiter gehen.

Leichenblässe.

Leichenblässe von Simon Beckett Der dritte Band aus der Krimiserie um den forensischen Anthropologen David Hunter von Simon Beckett, “Leichenblässe”, tja, damit habe ich mich ein bisschen schwer getan. Vielleicht lags an den unruhigen Katzen, dass meine Gedanken immer abschweiften und mich das Buch entgegen den beiden Vorgängern nicht richtig fesseln konnte? Ich weiß es nicht, vielleicht sollte ich es ein zweites Mal lesen. Das fällt mir allerdings bei Krimis – wo mir der Ausgang natürlich schon bekannt ist – naturgemäß schwer.

Und so lege ich die Geschichte, in der der Engländer Hunter seinem amerikanischen Kollegen Tom beiseite steht und eine komplizierte, in seinem forensischen Umfeld angesiedelte Mordserie aufklären will, beiseite und nehme das nächste Buch auf.

Wobei das Ende und die Lösung schon spannend und unerwartet war, aber das waren dann eben auch die letzten 50 Seiten von 416…

V

  • Ich weiß nicht, wie viele Jahre es schon die Schlemmermeile in L-Dorf gibt – für mich war es die erste hier. Und gewiss nicht die letzte! Hm, ich bin sooo satt und es war soooo lecker! Fotos gibts leider nicht, weil mal wieder nicht dran gedacht.
  • Wie blöde man doch angeguckt wird, wenn man Hagebutten sammelt. Macht man wohl heutzutage nicht mehr. Meine Mutter kocht daraus Marmelade oder trocknet sie im Ofen, um daraus Tee zu kochen. Sicher, der Aufwand ist enorm – das Ergebnis aber lecker.
  • Bin immer noch ganz hin und weg von Herrn Nuhr.
  • Ihr dürft gerne auf mich einschlagen, das macht mir gar nichts, aber diese Hitze, die sie für die kommende Woche wieder angekündigt haben – ICH WILL SIE NICHT! Eigentlich dachte ich, damit wären wir durch… endgültig für dieses Jahr. Ich hatte schon über Winterschuhe fürs Auto nachgedacht. Und jetzt kommen tatsächlich noch mal locker 30 Grad ins Haus. Bäh!
  • Erfolg des Tages: Muttern von einer Badsanierung überzeugt ohne großes Murren! Wer hätte das gedacht.