kinoabend

diese woche habe ich unsere erde im kino angeschaut. insgesamt fand ich den film schon beeindruckend. wer aber sich für natur, seine umwelt und dokumentarfilme interessiert, dem sagt dieser film nichts neues.

beeindruckend fand ich den tanz eines paradiesvogels, der – als er sein gefieder aufgeplustert hatte – aussah wie ein mondgesicht mit dicken blauen lippen. außerdem die aufnahmen des weißen hais auf robbenjagd (in dessen maul passt tatsächlich ohne probleme eine ganze robbe – ein haps und sie ist weg).

ansonsten fand ich die kommentare sehr oberlehrerhaft, zusammenhanglos (fingen eine geschichte an, die nicht zu ende erzählt wurden). außerdem wurde nicht erwähnt, wo die aufnahmen gedreht wurden (außer pauschal Ant/Arktis und Taiga), was schade war, weil es durchaus die ein oder andere beeindruckende naturschauspiel gab (ich sage nur wasserfälle). nicht dass ich da hin will, aber wissen wäre toll, wo es sowas (noch) gibt. und irgendwie habe ich mir mehr versprochen vom film. die 90 minuten waren zwar schnell um, aber ich hatte gehofft, mehr beeindruckt zu sein.

die botschaft des films, dass diese natur, wie sie gezeigt wurde, in großer gefahr ist und wir – die menschen – mitten dabei sind, den lebensraum und damit das leben der tiere zu zerstören, kam bei mir an. aber auch bei den anderen? sie hätten ruhig mal die holzhammermethode anwenden können, als nur zum schluss den hinweis auf die website zum film zu bringen. dort werden einige organisationen gelistet, die sich dem schutz der natur verschrieben haben. aber ob das reicht? ich wünschte mir mehr …

anschließend war ich noch mit bruderherz bei subways. ok, die waren auch schon mal besser. aber ansonsten war’s ‘n schöner abend ;-)

weitere informationen auf der website zum film.

"man kann ein lächeln nicht erzwingen."

dies sagte gerade im tv eine asiatische hoteldirektorin, die ein luxushotel führt und über die zufriedenheit ihrer mitarbeiter sprach und was sie dafür alles tut, um diese motiviation zu gewährleisten.

an die, die von der hannoverschen zeitung und paz-online und sonstwoher hierher gefunden haben

das ist NICHT meine anzeige, ich bin nicht 36 und bin auch nicht auf der suche …und ich hab auch keine ahnung, ob das ein scherz sein soll oder ob sich die dame einfach nur vertan hat, als sie meine homepage in ihrer kontaktannnonce angegeben hat.

ich weiß im moment

echt nicht, was ich schlimmer finde: emma, die seit 4 uhr früh hier wütet und mich wachhält oder diesen blödian, der seit einer stunde im haus rumbohrt … screams

habe ich erwähnt, dass ich leicht kränklich bin? daher habe ich derzeit weder für das eine noch für den anderen verständnis.

gimme5

1. Welche Website besuchst du täglich?

wird nicht verraten …

2. Welche Website besuchst du wöchentlich?

die meiner hausbank ;-)

3. Welche Website besuchst du ab und zu?

das notizbuch von uli stein

4. Welche Website würde deiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdienen?

meine :-)

5. Welche Website sollte man besser meiden?

www.myspace.com – zu viel glitter und so, da erblindet man!

danke an www.gimme-five.org

eigentlich

wollte ich in diesem blog nichts politisches und so ‘n kram bringen, weil richtig ahnung habe ich davon nun mal nicht. nur was da derzeit zum thema steuerhinterziehung läuft, lässt mir täglich auf’s neue die kinnlade runterfallen. leute, die sich mit ihrer täglichen arbeit eine goldene nase verdienen, schaffen es immer wieder, und meine prognose ist, sie werden es auch weiterhin tun, ihre gelder ins sichere trockene zu bringen. ich nehme mal an, dass beim “lunch” in der vorstandsetage so von manager zu manager bestimmt diverse tipps über den mittagstisch ausgetauscht werden, wie man das  noch weiter vermehren kann.

gestern sagte ein kommentator bei wdr2 “sind wir nicht alle ein bisschen liechtenstein”?

wenn ich dran denke, dass ich nach  meiner ausbildung bei der stadtverwaltung echt einen hungerlohn bekomme habe, meine erste steuererklärung gemacht habe und dann auch noch steuern nachzahlen durfte, da könnt ihr euch vorstellen, dass ich nicht sehr erbaut davon war und an gerechtigkeit zweifelte. das tu ich auch heute noch angesichts dessen, was da derzeit abgeht. klar, einige werden sagen, selbst schuld, aber ich war und bin nun mal ehrlich und sehe das schummeln bei der steuererklärung nicht als “das macht doch jeder so” an. und ehrlichkeit wird dann auch noch bestraft. so habe ich es damals empfunden.

heute bin ich mit dem, was ich verdiene, durchaus zufrieden. ok, es könnte immer mehr sein ;-) und was einem so als alleinstehender in steuerklasse I abgezogen wird, da kriecht man schüttelfrost von. trotzdem fülle ich meine steuererklärung nach bestem wissen und gewissen aus. dieses jahr, ich glaube fest daran, darf ich wieder nachzahlen (letztes jahr hat man großzügig auf die 5 ocken, die man haben wollte, verzichtet) … das zum thema “sind wir nicht alle ein bisschen liechtensten”.